Wettbewerb um Impfstoff gegen SARS-CoV-2: Nicht auf Kosten der Patientensicherheit!

Wissenschaft und Forschung können nur mit Transparenz und Evidenz gelingen. Die Impfstoffsuche gegen SARS-CoV-2 ist zu einem politischen Thema und zu einem internationalen Wettbewerb geworden. Dabei findet das Wort Patientensicherheit zu wenig Beachtung. Die Zulassung eines Impfstoffes darf nicht auf Kosten der Patientensicherheit schneller ablaufen. Wissenschaftliche Ergebnisse bedürfen der Veröffentlichung. Wenn Russland seine Ergebnisse nicht veröffentlicht und somit die Wirkung und Sicherheit international nicht bewiesen wird, ist eine Zulassung des Impfstoffs gefährlich. Gefährlich vor allem für die Gesundheit der Patientinnen und Patienten, aber auch für das Vertrauen in einen zukünftigen Impfstoff. Intransparenz und Nebenwirkungen sind der Nährboden von Impfgegnern und Verschwörungstheorien, die uns danach jahrelang begleiten werden. Wir können und müssen Zeit bei der Impfstoffsuche einsparen - aber nur in den bürokratischen Prozessen. Die Gründlichkeit und international anerkannte Abläufe von klinischen Stufen zur Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffen darf keine Abstriche erfahren.

 
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