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Prof. Dr. Andrew Ullmann

Zukunftsorientierte Gesundheitspolitik im Deutschen Bundestag

 

Über mich

Meine Geschichte

Warum es mich in die Politik gezogen hat? 

Politisch interessiert war ich die meiste Zeit meines Lebens; aber richtig politisiert wurde ich durch Disteln. Denn diese waren ein Problem im Kindergarten meines Sohnes und sie führten dazu, dass ich mich erst im Elternbeirat engagierte, gemeinsame Aktionen initiierte und dann sogar den Weg in die Kommunalpolitik fand. Dort, damals in der kleinen Gemeinde Ober-Olm, wollte ich politisch nicht mehr länger verwaltet werden, sondern selbst gestalten. Meine liberalen Überzeugungen haben mich in die FDP getragen und ich habe - ganz FDPler - die Freiheit gehabt, den Ortsverband zu gründen, ihn aufzubauen und der Veränderung im Namen der freien Verantwortung einen Platz im Gemeinderat zu geben. Das war eine wirklich gute Zeit, in der ich konstruktiv über Parteigrenzen hinweg für Vernunft und Weitsicht gekämpft habe. Was ich dort gelernt habe, ist die Basis meines politischen Handelns. 


Warum dann aber in den Bundestag? 

Als eine ältere Patientin einmal zu mir kam und um ein erweitertes Rezept bat, war ich verwundert, weil so etwas ungewöhnlich ist. Deshalb fragte ich sie, warum ich das machen solle. Sie sagte mir, dass sie nur eine kleine Rente bekomme und deshalb Angst vor den hohen Kosten und der vielen Bürokratie habe. Das war für mich als Arzt und Mensch entsetzlich und ich wusste, dass ich meinen geliebten Arztberuf nicht mehr weiter ausüben konnte, ohne mich für bessere politische Rahmenbedingungen einzusetzen. 

Oft ist es so, dass man in einem System mitarbeitet, ohne die Fehler zu sehen. Da braucht es erst einen Stups von außen und man sieht all die Fehler, die Details, die einem vorher nicht aufgefallen sind, weil es vornehmlich erst einmal darum geht, den Menschen die Gesundheit wiederherzustellen oder sogar ihre Leben zu retten.  

Mir ist aber klar geworden, dass wir durch politische Entscheidungen die Rahmenbedingungen verbessern können. Wir können politisch die Gesundheit der Menschen verbessern und sogar Leben retten. Denn es sterben Menschen, obwohl sie es nicht müssten. Und das liegt nicht an den Ärzten oder den Patienten, sondern an den falschen politischen Entscheidungen. 

Meine Entscheidung bundespolitisch aktiv zu werden, war eine sehr bewusste: Ich möchte noch mehr Menschen helfen, Ihr wichtigstes Gut zu bewahren: ihre Gesundheit. Dafür muss der politische Rahmen stimmen – und zwar für alle im Gesundheitswesen Tätigen. Dafür setze ich mich seit meiner Wahl im September 2017 in Berlin ein.

 

Meine Themen

Zeit für Veränderung

Gesundheit

Zur persönlichen Freiheit gehört der Erhalt der körperlichen Unversehrtheit und der Gesundheit. Jedem Menschen sind die Möglichkeiten zu gewähren, seine eigene Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen. Auch darf kein Mensch durch Krankheit in soziale Not geraten. Die Verantwortung der Gesellschaft liegt darin, solche Zustände zu lindern oder zu vermeiden.

Digitalisierung

Die Digitalisierung muss als Chance für die Zukunft verstanden werden. Vor allem im Hinblick auf mehr Wohlstand sowie bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen bietet die Digitalisierung viel Potential. Die persönliche Datenhoheit muss bei den Bürgern bleiben - insbesondere in einem digitalen Gesundheitssystem. Zum Dienst am Menschen gehört auch der Schutz seiner Daten.

Bildung

Keiner sollte eine sechs in Mathe erben. Bildung darf nicht vom Elternhaus abhängen, sondern von Begabung und Fleiß des Einzelnen. Deswegen setze ich mich für einen unkomplizierten Zugang zu guter Bildung für jeden ein. Bildung ist unser Versprechen an die Zukunft. Deshalb muss das Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern aufgehoben werden.

Generationen-Gerechtigkeit

In Anbetracht des demografischen Wandels kann das Rentensystem auf Dauer so nicht weiter funktionieren. Ein politisch festgelegtes Renteneintrittsalter und die Hinzuverdienstgrenzen sollten abschafft werden. Jeder verfolgt im Alter verschiedenste Lebensentwürfe, denn viele Ältere sind heute länger fit und aktiv.

 
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Immer informiert sein!

Mir ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger wissen, was in Berlin passiert, worin ich involviert bin und wofür ich mich einsetze. Deswegen schreibe ich in den Sitzungswochen einen Newsletter, der darüber informiert.

 
 

Pressefotos und Meldungen

Alle hier zu sehenden Bilder dürfen für Pressearbeit genutzt werden.

 

Lebenslauf

*1963

Geburt

Wo man geboren wird und aufwächst, das sucht man sich nicht aus, aber es prägt einen für das ganze Leben. Ich bin in Los Angeles geboren und dort die ersten Jahre aufgewachsen, bevor meine Eltern zurück in ihre Heimat zogen, nämlich nach Ennepetal am südlichen Rand des Ruhrgebiets. Was ich so als kulturelle Bandbreite schon als Kind erleben durfte, war wirklich faszinierend: das sonnige Wetter und die ebenso sonnigen Gemüter Kaliforniens auf der einen Seite, auf der anderen Seite das vom Grau der Arbeit gezeichnete Ruhrgebiet mit seinem einzigartigen Menschenschlag voll von Ehrlichkeit und Humor.

1981

Schule und Studium

Was ich studieren wollte, war anfangs nicht ganz klar. Als Kind interessierte ich mich sehr für Technik, baute Radios auseinander und zur Freude meiner Eltern manchmal auch wieder zusammen. Komplexer als jedes technische System aber ist der Mensch - und Komplexität fesselt mich. Deshalb begann ich mein Studium der Humanmedizin und merkte schnell: das ist es, was ich liebe. Nicht nur das System Mensch in seiner biologischen Komplexität, sondern auch das System Mensch in seiner sozialen und psychischen Vielfalt kommen in der Arbeit als Arzt und Mediziner vor. Und vielleicht das Wichtigste: Ich konnte Menschen direkt helfen. Anfangs als Aushilfspfleger und seit dem Staatsexamen 1987 dann auch als praktischer Arzt.

1987

Arbeit

Aller Anfang ist schwer, aber ihm wohnt auch ein Zauber inne. Das gilt für junge Ärztinnen, Ärzte und vermutlich für alle anderen Berufsanfänger. Ich hatte immer das Glück, dass ich Vorgesetzte hatte, die meinen Enthusiasmus unterstützten, mir Möglichkeiten boten und damit ein gutes Stück dazu beitrugen, dass ich bin, wer ich bin, und dass ich war, wo ich war. Denn der Weg von Bochum nach New York und Harvard ist weit und fordert viel von einem. Da ist es nur gut, wenn man vorbereitet ist. Lehrreich ist der Weg in jedem Fall. In New York durfte ich zu HIV/Aids forschen, in Harvard wurde ich Infektiologe. Die Forschungslandschaft dort ist großartig und ich stand am Ende meines Forschungsaufenthalts vor der Frage: zurück nach Deutschland oder in den USA bleiben?

2008

Professor

Ich ging zurück nach Deutschland. Warum? Das erkläre ich später. Wieder angekommen und nach über 20 Jahren als praktizierender Arzt in Krankenhäusern ging die Liebe zur Forschung mit mir durch: Ich habilitierte an der Universitätsmedizin Mainz und bekam meine Lehrerlaubnis. Forschung und Lehre sind etwas ganz Besonderes und gerade in der Medizin verbunden mit der Liebe zu Zahlen und Statistiken. Nur durch Forschung kann man es schaffen, nicht nur einem Patienten zu helfen, sondern tausenden oder mehr. Offenbar war ich nicht ganz schlecht darin, denn 2012 bekam ich den Ruf nach Würzburg, wo ich bis heute meine Professur ausübe.

2017

Bundestag

Seit 2017 bin ich Bundestagsabgeordneter und ich muss sagen: Es macht großen Spaß. Leider regieren wir nicht und können deshalb nur kritisieren, was falsch gemacht und Vorschläge machen, wie es besser laufen könnte. Aber das wird sich ändern und wir sind bestens darauf vorbereitet. Die Arbeit als Abgeordneter ist vollkommen anders als alles, was ich bisher gemacht habe: Das Hetzen von Termin zu Termin, die ständige Flut von Informationen, das Verbinden von gegenläufigen Interessen zu einem gemeinsamen Ziel. Es ist sehr viel und die Lernkurve war steil. Aber mittlerweile bin ich angekommen, fühle mich wohl und merke, dass ich hier an der richtigen Stelle sitze, um das Leben und die Gesundheit von noch mehr Menschen zum Positiven zu beeinflussen.

1993 bis ∞

Heirat

Eine Information bin ich noch schuldig: Warum ich zurück nach Deutschland gekommen bin? Wegen meiner Freundin, die dann meine Frau und die Mutter unserer zwei wundervollen Kinder wurde. Sie komplettiert mich. Danke, Birgit!

 

Kontakt

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André Byrla

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Büroleiter Wahlkreisbüro

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